Besucherzentrum De Wieden
Das südliche Tor zum Park, direkt am Wasser. Tel. +31 527 205660.
Hundert Quadratkilometer Seen, Schilfland und Torfgräben, mit den Seen von Giethoorn mittendrin. Erkunden Sie den Park mit dem Flüsterboot, mit dem Rad oder zu Fuß.

Der Weerribben-Wieden Nationalpark umfasst rund 100 km² Wasser, Schilf und Torf im Nordwesten der Provinz Overijssel. Die Weerribben wurden 1992 Nationalpark; De Wieden, die südliche Hälfte mit den Seen rund um Giethoorn, kam 2009 dazu. Seit 2000 ist das Gebiet Ramsar-Feuchtgebiet von internationaler Bedeutung.
Die Landschaft ist von Hand gegraben: Jahrhunderte des Torfabbaus hinterließen lange Streifen aus Wasser und Land, die Stürme später zu Seen machten. Heute betreuen Natuurmonumenten und Staatsbosbeheer den Park, und rund 1.000 Hektar sind noch Schilfland. Deshalb gibt es in Giethoorn so viele Reetdächer.
Hier leben Fischotter und Trauerseeschwalben, und Sie finden Sonnentau und Krebsschere. Vom Flüsterboot aus sehen Sie das alles auf Augenhöhe: Schilfgürtel, Seerosen und Vögel, die sich kaum stören lassen.
Der See Bovenwijde direkt neben Giethoorn gehört zu De Wieden. Wenige Minuten nach dem Ablegen sind Sie also schon im Nationalpark.
Beide Zentren bieten eine Ausstellung, Wander- und Radrouten und aktuelle Informationen zu gesperrten Bereichen. Prüfen Sie vorab die Website; die Öffnungszeiten wechseln je nach Saison.

Das südliche Tor zum Park, direkt am Wasser. Tel. +31 527 205660.
Ausgangspunkt für die nördliche Hälfte des Parks, die Weerribben.

Ein Flüsterboot ist die beste Art, ein Moorgebiet zu sehen: kein Lärm, keine Abgase, und Sie gleiten bis an den Schilfrand. Unsere Navigations-App zeigt die Routen.

Die Runde Giethoorn–Ossenzijl ist 43,7 km lang; Natuurmonumenten bietet die „Fietsroute De Wieden langs Giethoorn“. Fahrräder ab 10 € pro Tag an unserem Steg.

Lieber zurücklehnen? Unsere Grachtenfahrt (10 € p. P.) führt durch das Dorf und über den See; eine private Tour mit Kapitän fährt, wohin Sie möchten.

Kanus, Kajaks und SUP-Boards sind im Park erlaubt. Respektieren Sie die in der Brutzeit gesperrten Bereiche und halten Sie Abstand zu Schilfschneidern bei der Arbeit.

Teile des Parks, sowohl Wege als auch Wasserflächen, sind vom 15. März bis 15. Juli gesperrt, um brütende Vögel zu schützen. Natuurmonumenten veröffentlicht eine interaktive Karte der gesperrten Bereiche. Unsere markierten Routen bleiben auf den Dorfgrachten und den Seen, Sie können also die ganze Saison fahren; wer weiter erkunden möchte, schaut vorher auf diese Karte.
In den Grachten gilt Tempo 6 km/h, auf offenem Wasser halten Sie rechts und geben den großen Rundfahrtbooten Vorfahrt. Mehr dazu in den Fahrregeln.
Ja. Der Bovenwijde neben dem Dorf gehört zu De Wieden. Unsere Routen von 2, 3 und 4 Stunden führen alle auf die Seen und Gräben des Parks; die Routenseite zeigt sie auf der Karte.
Rund 100 km², also etwa 10.000 bis 11.000 Hektar. Damit ist er das größte Niedermoor Nordwesteuropas.
Nein, der Park ist frei zugänglich. Die Besucherzentren haben eigene Öffnungszeiten und Aktivitäten; schauen Sie dafür auf deren Websites.
Fischotter leben im Park, sind aber scheu und vor allem aktiv, wenn es ruhig ist. Einen zu sehen ist Glückssache; Trauerseeschwalben, Reiher und andere Wasservögel sehen Sie vom Boot aus viel häufiger.
Teile der Wege und Wasserflächen sind vom 15. März bis 15. Juli gesperrt. Natuurmonumenten stellt eine interaktive Karte bereit. Unsere markierten Routen bleiben offen.
Die Wasserroute Giethoorn–Ossenzijl ist 21 km lang, etwa 2 Std. 40 Min. pro Strecke, also gut fünf Stunden hin und zurück. Das passt nur in einen ganzen Tag (6 Stunden Fahrzeit) bei ruhigem Wetter. Besprechen Sie es beim Einchecken, bevor Sie ablegen.
Buchen Sie online ein Flüsterboot und fahren Sie von unserem Steg direkt auf die Seen von De Wieden.